Fred von Vegesack

I'M NOT A LONER, I'M JUST SELECTIVELY SOCIAL. DON'T LIKE IT…..THEN GO FUCK OFF BECAUSE I PROBABLY DON'T NEED YOU!

Als die Römer (Pardon. Germanen!) frech geworden……

Hinterlasse einen Kommentar

Oder: Ausloten, welche Möglichkeiten der Wiedergutmachung es (noch) geben könnte.

Eine Satire von Claus Hiller

Wie informierte Kreise berichten, beabsichtigt die italienische Regierung, Reparationsforderungen im Zusammenhang mit dem von germanischen Streitkräften im Jahr 9 n. Chr. im Teutoburger Wald angerichteten Massaker, bei dem bis zu 20.000 Erkundungs-, Vermessungs- und Verwaltungskräfte des Römischen Reiches grausam niedergemetzelt wurden, zu stellen.

Ein Vertreter der von Italien unter dem Namen „Saltus Teutoburgiensis“ eingesetzten Kommission soll in diesem Zusammenhang ausdrücklich die in einem Interview vom 01. Mai 2015 mit der „Süddeutschen Zeitung“ gemachte Äußerung des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck gelobt haben, (es sei) “richtig, wenn ein geschichtsbewusstes Land wie unseres auslotet, welche Möglichkeiten von Wiedergutmachung es geben könnte.”

Nach Ansicht der Kommission hat es sich bei den menschenverachtenden Verfehlungen im Teutoburger Wald nicht um eine Auseinandersetzung im militärischen Sinne gehandelt, wie dies fälschlich in deutschen Geschichtsbüchern dargestellt wird. Als Beweis hierfür wird angeführt, dass das Personal des Römischen Reiches nicht militärisch, sondern nur entsprechend dem damals üblichen und notwendigen Schutz gegen die allgemeine Wegelagerei bewaffnet war. Ein Sprecher: „Hier wurden Zivilisten von germanischen Truppen in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht – einfach schändlich! Zudem, würde man dies vollkommen unbegründet als militärische Auseinandersetzung werten, wäre es ein eklatanter Verstoß gegen die seinerzeit verbindliche Kampfordnung gewesen, nach der sich Reiter, Bogenschützen und Schleuderer frontal gegenüber zu stehen hatten. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass der Überfall allein wegen irreführender germanischer Uniformierung sowie der höchst inhumanen Behandlung von Gefangenen den Ansprüchen der Haager Landkriegsordnung an ein militärisches Gefecht nicht entsprach.“

Der Kommissionssprecher weiter: „Als Rechtsnachfolger Germaniens und damit verantwortlich für die ohnehin unrühmliche deutsche Geschichte und Identität ist die Bundesrepublik Deutschland hier klar in der Pflicht, Wiedergutmachung für die seinerzeit angefallenen Witwen- und Waisenrenten, Veterinäraufwendungen und Rückführungskosten Verwundeter zu leisten!“

Wie weiter zu hören ist, soll es bei der Berechnung der Reparation auf Seiten der Kommission ein Problem gegeben haben: Von Italien in Respektierung der europäischen Solidargemeinschaft auf einen ideellen Betrag von nur 1 Euro angesetzt , berechnet sich der Wert der Wiedergutmachungsleistung bei einem Bestand der Forderungen seit 2.000 Jahren (9 – 2009 n.Chr.), einer durchschnittlichen Verzinsung von 3,5% p.a. und nachschüssiger Zinsanrechnung auf insgesamt EURO: 759.800.518.998.183.000.000.000.000.000,00.

Ausdrücklich soll betont worden sein, dass der Zinssatz für die Jahre 2010 – 2015 entsprechend der aktuellen Situation an den Finanzmärkten mit „Null“ angesetzt wurde.

Nach Einschätzung des mit der Forderungsabwicklung beauftragten amerikanischen Bankhauses könnte ein Geldtransfer in dieser Höhe jedoch, hielte man sich an das aktuelle Barzahlungsverbot der EU, das SEPA-Zahlungssystem überfordern und die SWIFT-Datenübermittlung anderer europäischer Zahlungsvorgänge an die NSA stören. Deshalb soll die Kommission vorgeschlagen haben, bei einer Übernahme des negativen italienischen EZB-Target2-Saldos von Euro 149 Mrd. durch Deutschland auf weitere Ansprüche in diesem Zusammenhang zu verzichten. Allerdings wäre dies an die Bedingung geknüpft, dass sich höchste deutsche Regierungsrepräsentanten im Herbst 2015 zum 2006-ten Gedenkjahr am Hermannsdenkmal einfinden und es in einem feierlichen Akt mit Kranzniederlegung und Kniefall offiziell in „Varusdenkmal“ umbenennen. Dies wäre nach Ansicht der Kommission auch deswegen angemessen, weil Publius Quinctilius Varus, Leiter der betroffenen römischen Verwaltungskräfte, sich nach dem schändlichen Überfall das Leben nahm. Er soll befürchtetet haben, bei einer Rückkehr nach Rom wegen unzureichender Personalaufsicht unberechtigt in die Kritik zu geraten.

Weiterhin soll die Kommission empfohlen haben, in Wertschätzung der großen friedenstiftenden Gesamtidee der EU das Singen des besonders in vaterländisch geprägten Burschenschaften beliebten Wander- und Trinkliedes . . .

„Als die Römer frech geworden
simserim simsim simsim
Zogen sie nach Deutschlands Norden
simserim simsim simsim
vorne mit Trompetenschall
Terätätätäterä
ritt der Generalfeldmarschall,
Terätätätäterä
Herr Quintilius Varus
Wau, wau, wau, wau, wau
Herr Quintilius Varus
Schnäde räng täng, Schnäde räng täng
Schnäde räng täng, de räng täng täng

In dem Teutoburger Walde
Huh! Wie pfiff der Wind so kalte
(f.f.)“

. . . in den öffentlich-rechtlichen Medien als „fremdenfeindlich“ einzuordnen und betroffene Volksliedverlage anzuweisen, von der weiteren Veröffentlichung diese Liedes abzusehen.

Das Bundespräsidialamt soll signalisiert haben, die Angelegenheit wohlwollend zu prüfen.

Hier das Original:

Advertisements

Autor: Fred von Vegesack

I'm not a loner, I'm just selectivly social.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s